Album: Eine erste Kerbe

Ich ging der Welt verloren
Allen Menschen unbekannt
Ausgestoßen und vergessen fand ich mich

In einem fremden Land

Doch heute Nacht noch muss ich leuchten
Hab zu lange mich versteckt
Hör den Sturmwind nach mir rufen
Der den Adler in mir weckt

Lasst mich bis zur Sonne ziehen
Dahin wo die Sterne sind
Und ich schreib mit Feuerschwingen
Letzte Worte in den Wind
Und ich breite meine Schwingen
Über eine kalte Welt
Will mich an der Sonne wärmen
Die mich noch am Leben hält

Ich stürz ins Nichts die Holme brechen
Meine Flügel werden kalt
Da ist nichts was mich am leeren
Weiten Himmel hält

Lodernd wie die hellsten Sterne
Brenn ich ein Loch ins Himmelszelt
Noch im Fallen strahle ich
Wie eine Fackel in die Welt

Lasst mich bis zur Sonne ziehen...

Unter meinen Federn
Ist kein Wind mehr der mich trägt
Es zieht mich immer tiefer
Bis es mich erschlägt
Ist denn kein Gott am Himmel
Der in Allmacht alles sieht
Der Blick wirft Anker in die Sterne
Und ich spreche mein Gebet

Lasst mich bis zur Sonne ziehen...

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